Corona-Infos

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Die Übertragungswege des Coronavirus sind vergleichbar mit denen der "normalen" Grippe (Influenzainfektion). Daher empfiehlt das Robert Koch Institut zum Schutz vor allem eine geeignete Husten- und Nies-Etikettegute Handhygiene sowie einen Abstand von etwa ein bis zwei Metern zu Erkrankten:

  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände (mindestens 20 Sekunden mit Seife, bis zum Handgelenk), insbesondere nach dem Husten, Niesen oder Nase putzen.
  • Vermeiden Sie sich ins Gesicht zu fassen.
  • Husten oder Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch (Taschentuch danach zügig entsorgen).
  • Drehen Sie sich von Ihren Mitmenschen weg, wenn Sie husten oder niesen müssen.
  • Vermeiden Sie das Schütteln von Händen und Umarmungen
  • Bitte bringen Sie Begleitpersonen nur in medizinsch notwendigen Fällen mit!!!

Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage Infektionsschutz.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und auf der Homepage des Robert Koch Instituts.

Wie sehr schädigt Corona das Herz?

SARS-CoV-2 verursacht neben Atemwegsbeschwerden auch akute und chronische Schäden des Herz-Kreislauf-Systems. Experten fassen zusammen, warum der kardiovaskuläre Schutz jetzt besonders wichtig ist.

Obwohl sich COVID-19 vor allem durch Atemwegs-Symptome äußert, treten bei einigen Patienten auch schwere Herz-Kreislauf-Schäden auf. Menschen mit kardiovaskulären Vorerkrankungen haben möglicherweise ein erhöhtes Sterberisiko.

Forscher in aller Welt haben das seit Beginn der Epidemie beobachtet und Covid-19-Patienten untersucht. Bei manchen Patienten zeigte sich eine Sars-CoV-2-Infektion sogar zuerst durch kardiovaskuläre Symptome wie Herzklopfen und Engegefühl in der Brust statt durch Fieber oder Husten. Den jetzt bei Covid-19-Patienten festgestellten Zusammenhang von Virusbefall und Herzproblematik hatten Mediziner schon bei der Mers-Epidemie vor acht Jahren beobachtet. Auch das mit Sars-CoV-2 verwandte Mers-CoV verursachte Herzmuskelentzündungen und Herzinsuffizienz.

Patienten mit bekannten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz bzw. Herzschwäche, Koronarer Herzkrankheit, Diabetes mellitus und anderen sollten zu ihrem Schutz eine optimale Therapie ihrer Erkrankung erhalten und ihre Medikamente zuverlässig einnehmen.

Das Herz versagt auch bei Infizierten ohne vorherige Herzprobleme

Knapp 12 Prozent der chinesischen Patienten, die an Covid-19 starben, erlitten während des Krankenhausaufenthalts schwere Herzschäden oder einen Herzstillstand, obwohl sie keine Herzkreislauf-Vorerkrankung hatten.

Bei einer schweren Covid-19-Erkrankung leiden die Patienten unter Atemnot. Das belastet das Herz-Kreislauf-System, weil es auch im Ruhezustand deutlich mehr arbeiten muss. Für einen Kranken mit einer koronaren Vorerkrankung, kann diese Belastung zu schwer werden.

Sprechen Sie uns als Ihre Herz-Experten an,
wir untersuchen Sie und helfen Ihnen!

Ich befürchte mich infiziert zu haben. Was tun?

Das Gesundheitsamt Heidelberg warnt davor, bei Krankheitszeichen wie Fieber oder Schnupfen die Hausarztpraxis oder ein Krankenhaus aufzusuchen.

Wenden Sie sich zuerst telefonisch bei der Hotline des Gesundheitsamts unter der Telefonnummer 06221/522-1881. Unter der Servicenummer gibt es sieben Tage die Woche von 7.30 bis 21 Uhr Antworten und Hinweise zu Symptomen, Inkubationszeit und Schutz vor Ansteckung. Die Beratung umfasst auch die Frage, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist.

Bitte beachten Sie, dass vor einer Testung eine telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist!

Nach 21 Uhr können sich Erwachsene telefonisch an die neue Infektionsambulanz unter der Nummer 06221/56-8626 wenden. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Diese erreichen Sie unter der Telefonnummer 06221/56-4823.

Hatte ich eine Corona-Infektion?

Die Symptomatik einer Corona-Infektion kann der eines grippalen Infekts ähneln. Im Falle einer COVID-19 Infektion beginnt der Körper ab dem 7. Tag nach Beginn der Symptome Antikörper zu bilden, die im Blut nachweisbar sind. Da das Coronavirus den Herzmuskel schädigen kann, bieten wir ab sofort in unserer Praxis einen Antikörper-Schnelltest nach vorheriger Terminvereinbarung an (IgG und IgM chromatographischer Immunoassay). Nach 10 Minuten können wir Ihnen sagen, ob weitere Untersuchungen zum Ausschluss einer Herzerkrankung durch das Coronavirus nötig sind.

Mehr zum Thema Corona

https://www.kardiologie.org/covid-19/ras-blockade-und-covid-19-infektion--fachgesellschaften-treten-s/17805718

https://www.kardiologie.org/covid-19/akutes-koronarsyndrom/dgk-stellungnahme-zu-coronavirus-pandemie--denkt-auch-an-die-her/17814838

Pressemitteilung der Deutsche Hochdruckliga DHL® vom 13. März 2020: Nicht aus Angst vor Corona leichtfertig die Blutdruckmedikation absetzen!

Statement of the European Society of Hypertension (ESH) on hypertension, Renin Angiotensin System blockers and COVID-19, veröffentlicht am 12. März 2020.

Fang L. et al.: Are patients with hypertension and diabetes mellitus at increased risk for COVID-19 infection; The Lancet Respiratory Medicine 2020.

Position Statement of the ESC Council on Hypertension on ACE-Inhibitors and Angiotensin Receptor Blockers, veröffentlicht am 13. März 2020

Zheng YY et al. COVID-19 and the cardiovascular system. Nature Reviews Cardiol 2020; https://doi.org/10.1038/s41569-020-0360-5

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